Erfahrung
10+ Jahre Python
Projekte
100+ realisiert
Schwerpunkt
LLM & AI-Agenten
Unser Python-Stack
Ein Stack statt zwei
Das gesamte KI-Ökosystem ist in Python geschrieben. Wer sein Backend ebenfalls in Python baut, spart sich die Brücke zwischen KI-Layer und Geschäftslogik — ein Team, eine Sprache, ein Deployment.
Produktiv, nicht nur demofähig
Retries, Timeouts, Token-Budgets, Fallback-Modelle, Logging jeder Modellantwort: Der Unterschied zwischen einem Prototyp und einem System, das man Kunden zeigen kann.
Wartbar in drei Jahren
Python-Code ist lesbar, und wir schreiben ihn so, dass ein anderes Team ihn übernehmen kann. Tests, Typannotationen und Dokumentation sind Teil der Lieferung, nicht ein Extra.
Was wir als Python Agentur konkret bauen
Backends & APIs
Django REST Framework und FastAPI: Datenmodell, Auth, Rechte, Versionierung, OpenAPI-Spezifikation.
LLM-Integration
Anbindung von Claude, GPT und offenen Modellen an bestehende Systeme — inklusive Streaming, Caching und Kostenkontrolle.
RAG & Wissenssuche
Dokumente chunken, Embeddings erzeugen, mit pgvector durchsuchbar machen und Antworten mit Quellenangabe ausliefern.
AI-Agenten
Tool-Calling, MCP-Server für eure internen Systeme, mehrstufige Abläufe mit Abbruchbedingungen und Kostendeckel.
Datenverarbeitung
ETL-Pipelines, Import- und Exportstrecken, pandas-Auswertungen, geplante Jobs mit Celery.
Betrieb & Evaluation
Monitoring, Regressionstests für Prompt-Änderungen, Fehler-Budgets und Deployments, die niemanden nachts wecken.
Vom LLM-Prototyp zum Produktionssystem
Fast jedes Unternehmen, mit dem wir sprechen, hat bereits einen KI-Prototyp. Ein Notebook, ein Chat-Fenster, eine Demo, die im Meeting funktioniert hat. Der Weg von dort zu einem System, auf das sich Mitarbeitende oder Kunden verlassen, ist der eigentliche Aufwand — und er besteht fast vollständig aus klassischer Softwareentwicklung.
| Thema | Im Prototyp | In Produktion |
|---|---|---|
| Fehlerfall | Exception im Notebook | Retry, Fallback-Modell, verständliche Fehlermeldung |
| Kosten | Ein paar Cent beim Testen | Token-Budget pro Nutzer, Caching, Modellwahl nach Aufgabe |
| Qualität | „Sah gut aus“ | Eval-Suite mit Referenzfällen, die bei jedem Deploy läuft |
| Daten | Manuell hochgeladene PDFs | Automatischer Sync, Re-Indexierung, Löschkonzept |
| Datenschutz | Ungeklärt | Auftragsverarbeitung, EU-Region, keine Trainingsnutzung |
| Latenz | Egal | Streaming, Vorberechnung, asynchrone Verarbeitung |
| Änderungen | Prompt im Code ändern | Versionierte Prompts, Regressionstest vor Rollout |
AI-Agenten: wann sie sich lohnen und wann nicht
Guter Einsatz für Agenten
Recherche über mehrere Quellen, Datenabgleich zwischen Systemen, Triage von Support-Anfragen, Erstentwürfe in Redaktionsprozessen. Gemeinsam ist: mehrere Schritte, keine feste Reihenfolge, Fehler sind korrigierbar.
Schlechter Einsatz für Agenten
Buchungen, Zahlungen, Löschvorgänge, alles mit rechtlicher Wirkung. Wenn der Ablauf feststeht, ist normaler Code schneller, billiger und überprüfbar — ein Agent fügt dort nur Unsicherheit hinzu.
MCP statt Einzelanbindung
Mit dem Model Context Protocol beschreibt ihr eure internen Systeme einmal als Werkzeug — und jedes Modell und jeder Client kann sie nutzen. Das ersetzt die Sammlung individueller Integrationen pro Anbieter.
Evaluation von Anfang an
Ein Agent ohne Testfälle ist nicht wartbar: Jede Prompt- oder Modelländerung kann still etwas kaputtmachen. Wir bauen die Eval-Suite parallel zum Agenten, nicht danach.
Python vs. Alternativen
| Kriterium | Python | JavaScript/Node.js | Go | Java |
|---|---|---|---|---|
| KI-Ökosystem | Referenzimplementierung | SDKs vorhanden | Minimal | Wachsend |
| LLM-Frameworks | LangGraph, pydantic-ai, DSPy | LangChain.js, Vercel AI SDK | Kaum | LangChain4j, Spring AI |
| Web-Frameworks | Django, FastAPI | Express, Next.js | Gin, Echo | Spring Boot |
| Data Science | pandas, NumPy, scipy | Kaum vorhanden | Nicht üblich | Möglich |
| Async/Performance | Gut (asyncio, FastAPI) | Nativ (Event Loop) | Exzellent | Gut (Threads) |
| Lernkurve | Sehr niedrig | Niedrig | Moderat | Hoch |
| Unsere Empfehlung | KI, Daten, Backend | Frontend, Full-Stack | Hochlast-APIs | Enterprise Legacy |
Branchen, in denen wir mit Python arbeiten
Finanzwesen & FinTech
Liquiditätsplanung, Risikobewertung, automatisiertes Reporting. Unsere eigene Plattform finban.io ist vollständig in Python gebaut — wir betreiben also selbst, was wir empfehlen.
Forschung & Wissenschaft
Datenanalyse, Visualisierung, API-Integration. Projekte für das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Helmholtz und die Humboldt-Universität.
Soziale Träger & NGOs
Intranet-Systeme, Dokumentenmanagement, digitale Workflows — dort, wo Budgets klein und Anforderungen an Nachvollziehbarkeit groß sind.
SaaS & Startups
MVP-Entwicklung, API-first-Architekturen, schnelle Iteration. Django und Python für Time-to-Market in Wochen statt Quartalen.
Typischer Projektablauf
Discovery
Woche 1–2
Anforderungen, Datenlage, Architekturentscheidungen, realistische Aufwandsschätzung
Setup
Woche 2–3
Projektstruktur, CI/CD, Datenbank, Docker, Testgerüst
Entwicklung
Woche 3–10
Iterative Sprints mit pytest, Code Reviews, wöchentlichem Zwischenstand
KI-Layer
Woche 8–12
LLM-Anbindung, RAG oder Agenten, Eval-Suite, Kostenkontrolle
Launch & Betrieb
ab Woche 12
Deployment, Monitoring, Übergabe oder laufende Betreuung
Häufige Fragen zur Python-Entwicklung
Was macht eine Python Agentur konkret?
Eine Python Agentur übernimmt Konzeption, Entwicklung und Betrieb von Software, deren Kern in Python geschrieben ist: Backends und REST-APIs mit Django oder FastAPI, Datenpipelines, Automatisierung von Geschäftsprozessen und — seit etwa 2023 der größte Wachstumsbereich — die Integration von LLMs und AI-Agenten in bestehende Systeme. Der Unterschied zu einer allgemeinen Softwareagentur liegt darin, dass KI-Layer und Geschäftslogik im selben Stack und im selben Team entstehen.
Was kostet ein Python-Projekt?
Ein klar abgegrenzter Prototyp — etwa eine LLM-Integration in ein bestehendes Backend — liegt typischerweise bei 10.000 bis 25.000 Euro. Eine vollständige Webanwendung mit Datenmodell, Auth, Admin und API beginnt bei rund 40.000 Euro. Entscheidend für die Spanne ist selten der Code, sondern wie klar die Anforderungen und wie sauber die bestehenden Datenquellen sind.
Django oder FastAPI — was ist die richtige Wahl?
Django, wenn ihr ein Datenmodell, Authentifizierung, ein Admin-Interface und langfristige Wartbarkeit braucht — also bei den meisten Produktivsystemen. FastAPI, wenn es um einen schmalen, asynchronen Service geht: Inference-Endpoints, Streaming, Webhooks. In der Praxis kombinieren wir beides häufig: Django als System of Record, FastAPI für den LLM-Layer davor.
Wie lange dauert es, ein LLM in ein bestehendes System zu integrieren?
Ein erster nutzbarer Durchstich dauert meist zwei bis vier Wochen. Der Aufwand steckt danach: Evaluation, Kostenkontrolle, Fehlerbehandlung bei Modellausfällen, Datenschutz und die Frage, was passiert, wenn das Modell falsch liegt. Wir planen deshalb von Anfang an mit einer Evaluations-Suite statt mit einem Demo-Prototyp.
Arbeitet ihr auch mit bestehenden Python-Codebasen?
Ja, das ist eher die Regel als die Ausnahme. Wir übernehmen gewachsene Django-Projekte, modernisieren Abhängigkeiten, führen Tests und CI/CD ein und bauen darauf neue Funktionen. Vor größeren Umbauten machen wir ein Assessment: Testabdeckung, Datenmodell, Deployment-Situation und die Frage, welche Teile überhaupt Änderungen brauchen.
Agentur oder Freelancer — was ist sinnvoller?
Freelancer sind sinnvoll für klar umrissene Aufgaben in einem Team, das bereits Architekturentscheidungen trifft. Eine Agentur lohnt sich, wenn Verantwortung für das Gesamtsystem abgegeben werden soll — inklusive Vertretung bei Ausfall, Code-Review durch mehrere Personen und Betrieb über Jahre. Der Stundensatz ist bei Agenturen höher, die Gesamtkosten über die Projektlaufzeit oft nicht.
Was ist ein AI-Agent und wann lohnt er sich?
Ein AI-Agent ist ein LLM, das Werkzeuge aufrufen darf — Datenbankabfragen, APIs, Dateisystem — und in mehreren Schritten auf ein Ziel hinarbeitet, statt nur einen Text zu erzeugen. Sinnvoll ist das, wenn die Aufgabe mehrere Schritte hat, die Reihenfolge vorher nicht feststeht und ein Fehler korrigierbar ist. Für deterministische Abläufe ist normaler Code fast immer die bessere, billigere und sicherere Lösung.
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Wir trennen bewusst zwischen der Frage, wen man beauftragt, und der Frage, wie entwickelt wird — je nachdem, wo ihr gerade steht, ist eine andere Seite die richtige.
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Warum Python die Standardsprache für KI-Systeme ist
Die Dominanz von Python im KI-Bereich ist kein Geschmacksurteil, sondern eine Frage der Referenzimplementierungen. PyTorch, Transformers, die offiziellen SDKs von Anthropic und OpenAI, LangGraph, die MCP-Referenzbibliothek — sie alle erscheinen zuerst in Python. Wer in einer anderen Sprache arbeitet, bekommt neue Fähigkeiten mit Monaten Verzögerung oder gar nicht.
Für Unternehmen ist die praktische Konsequenz wichtiger als die Bibliotheksfrage: Wenn das Backend ohnehin Python spricht, entsteht der KI-Layer im selben Repository, im selben Deployment und im selben Team. Es gibt keine Schnittstelle zwischen „KI-Team“ und „Produktteam“, die gepflegt und synchron gehalten werden müsste. Das ist der Grund, warum wir auch bei Projekten ohne aktuellen KI-Bedarf zu Python raten, wenn absehbar ist, dass er kommt.
Backend-Entwicklung mit Django und FastAPI
Django nehmen wir, wenn ein System ein Datenmodell im Zentrum hat: Nutzer, Rechte, Historie, Admin-Oberfläche, langfristige Migrationen. Das ORM und das Migrationssystem sind nach über fünfzehn Jahren ausgereift, und das Admin-Interface spart in fast jedem Projekt Wochen an Backoffice-Entwicklung.
FastAPI nehmen wir für schmale, asynchrone Dienste: Inference-Endpunkte, Streaming-Antworten, Webhook-Empfänger, alles mit hoher Nebenläufigkeit und wenig Datenmodell. Die automatische OpenAPI-Spezifikation aus Typannotationen macht die Zusammenarbeit mit Frontend-Teams deutlich einfacher.
In größeren Systemen kombinieren wir beides: Django als System of Record mit der Geschäftslogik, davor ein FastAPI-Service für den LLM-Layer, der asynchron arbeiten und unabhängig skalieren muss. Beide teilen sich Datenbank und Modelldefinitionen — es bleibt ein Python-Projekt.
LLM-Integration: was den Aufwand wirklich treibt
Der Aufruf einer LLM-API ist eine Zeile Code. Was danach kommt, ist die Arbeit. Aus unseren Projekten sind das immer wieder dieselben Punkte:
- Kontextbeschaffung: Welche Daten braucht das Modell, woher kommen sie, wie aktuell müssen sie sein?
- Fehlerverhalten: Was passiert bei Rate-Limits, Timeouts oder einem Modell, das kurzfristig abgekündigt wird?
- Kostenkontrolle: Token-Budgets pro Nutzer und Aufgabe, Caching identischer Anfragen, günstigere Modelle für einfache Teilschritte.
- Qualitätsmessung: eine Sammlung von Referenzfällen, gegen die jede Prompt- und Modelländerung läuft, bevor sie live geht.
- Datenschutz: Auftragsverarbeitungsvertrag, EU-Verarbeitung, Ausschluss der Trainingsnutzung, Löschkonzept für Embeddings.
Keiner dieser Punkte ist besonders exotisch — es ist solide Softwareentwicklung. Genau deshalb scheitern viele KI-Projekte nicht am Modell, sondern daran, dass sie als Experiment gestartet und nie in ein Produkt überführt wurden.
AI-Agenten und das Model Context Protocol
Ein AI-Agent unterscheidet sich von einer normalen LLM-Anfrage dadurch, dass das Modell Werkzeuge aufrufen darf und mehrere Schritte plant. Das eröffnet Anwendungsfälle, die mit einem einzelnen Prompt nicht lösbar sind — bringt aber Zustand, Nichtdeterminismus und potenziell unbegrenzte Kosten mit sich. Wir bauen Agenten deshalb grundsätzlich mit harten Abbruchbedingungen: maximale Schrittzahl, Token-Deckel, und eine klare Trennung zwischen lesenden und schreibenden Werkzeugen.
Das Model Context Protocol hat die Anbindung interner Systeme seit 2025 deutlich vereinfacht. Statt für jeden LLM-Anbieter eine eigene Tool-Integration zu schreiben, beschreibt ein MCP-Server eure Systeme einmal — und jeder kompatible Client kann sie nutzen. Für Unternehmen mit gewachsener Systemlandschaft ist das der pragmatischste Einstieg in agentische Anwendungen, weil die Investition nicht an einen Anbieter gebunden ist.
Was uns von anderen Python-Agenturen unterscheidet
Über 100 Projekte in 25 Jahren, davon die letzten zehn mit Python als Kern-Stack. Vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung über die Humboldt-Universität bis zu SaaS-Produkten wie finban.io, das wir selbst entwickeln und betreiben.
Der praktische Unterschied liegt darin, dass wir Software nicht nur schreiben, sondern selbst betreiben. Wer sein eigenes Produkt im Livebetrieb hat, trifft andere Architekturentscheidungen als jemand, der nach Abnahme aus dem Projekt geht. Das merkt man an Kleinigkeiten: daran, wie viel Logging drin ist, wie Migrationen geplant werden und wie ehrlich Aufwandsschätzungen ausfallen.