e-laborat
← KI-Transformation

KI-Agentur Berlin — von der Idee zum produktiven System

Wir bauen die Systeme, in denen KI tatsächlich arbeitet — nicht die Präsentationen darüber.

Die meisten Unternehmen, mit denen wir sprechen, haben bereits einen KI-Prototyp — ein Notebook, ein Chatfenster, eine Demo, die im Meeting funktioniert hat. Der Weg von dort zu einem System, auf das sich Mitarbeitende oder Kundschaft verlassen können, ist der eigentliche Aufwand, und er besteht fast vollständig aus solider Softwareentwicklung. Genau das ist unsere Arbeit: seit über 25 Jahren Software aus Berlin, seit drei Jahren mit KI als Schwerpunkt.

Softwareentwicklung seit

2000

Schwerpunkt

LLM, RAG, AI-Agenten

Datenschutz

EU-Verarbeitung, AV-Vertrag


Beratung oder Umsetzung — wir machen beides, aber getrennt

KI-BeratungKI-Umsetzung
ErgebnisEntscheidungsgrundlage, PriorisierungLaufendes System in eurer Umgebung
Dauer1–4 Wochen2–6 Monate
Typisch fürViele Ideen, unklare ReihenfolgeEin klarer Anwendungsfall
Wer ist beteiligtFührung, FachbereichFachbereich, IT, Entwicklung
Was ihr behaltetAnalyse und FahrplanCode, Daten, Betriebswissen
Kosten5.000–15.000 €25.000–60.000 € je Ausbaustufe

Wenn ihr bereits wisst, welcher Prozess euch am meisten Zeit kostet, überspringt die Beratung. Der häufigste Fehler in KI-Vorhaben ist nicht die falsche Technologie, sondern ein halbes Jahr Strategiearbeit vor der ersten Zeile Code.


Was wir konkret bauen

Interne Wissenssuche

Handbücher, Verträge, Protokolle durchsuchbar machen — mit Antworten, die ihre Quelle mitliefern (RAG).

Dokumentenauswertung

Rechnungen, Lieferscheine, Prüfberichte in strukturierte Daten überführen — auch bei uneinheitlichen Layouts.

Prozessautomatisierung

Eingangspost einordnen und weiterleiten, Stammdaten bereinigen, wiederkehrende Entwürfe erzeugen.

AI-Agenten & MCP

Mehrstufige Abläufe mit Werkzeugzugriff auf eure Systeme — mit harten Abbruchbedingungen und Kostendeckel.

KI im Produkt

LLM-Funktionen in eurer eigenen Software: Streaming, Kostenkontrolle, Evaluation, Mehrmandantenfähigkeit.

Betrieb & Evaluation

Testfälle gegen echte Anfragen, Protokollierung jeder Modellantwort, Fallback bei Modellausfall.


Wie ein Projekt abläuft

1

Erstgespräch

kostenlos

Welcher Vorgang bindet die meiste Zeit — und ist KI dafür überhaupt das richtige Werkzeug

2

Machbarkeit

1–2 Wochen

Datenlage prüfen, an echten Beispielen testen, Aufwand belastbar schätzen

3

Durchstich

Woche 3–8

Ein Anwendungsfall End-to-End, angebunden an ein echtes System, mit Prüfliste

4

Härtung

Woche 8–14

Evaluation, Kostendeckel, Fehlerbehandlung, Datenschutzdokumentation

5

Betrieb

danach

Monitoring, Nachjustierung, Ausbau auf weitere Vorgänge


Wann KI nicht die Antwort ist

Fester Ablauf, feste Regeln

Wenn vorher feststeht, was in welcher Reihenfolge passiert, ist normaler Code schneller, billiger und überprüfbar. Ein Sprachmodell fügt dort nur Unsicherheit und laufende Kosten hinzu.

Strukturierte Daten bewegen

Daten von einem System ins andere übertragen ist eine Schnittstelle, keine KI-Aufgabe — auch wenn es gerade als KI verkauft wird.

Zu geringes Volumen

Unter etwa hundert Vorgängen im Monat trägt sich die Automatisierung selten. Dann ist die ehrliche Antwort: lasst es beim manuellen Weg.

Entscheidungen mit Rechtsfolge

Freigaben, Kündigungen, Zahlungen. Ein Modell kann vorbereiten, entscheiden muss ein Mensch — und das muss im System verankert sein, nicht in einer Dienstanweisung.


Häufige Fragen

Was macht eine KI-Agentur?

Eine KI-Agentur bringt Sprachmodelle und maschinelles Lernen in die Systeme, mit denen ein Unternehmen tatsächlich arbeitet. Das ist überwiegend Softwareentwicklung: Daten beschaffen, Modelle anbinden, Ergebnisse prüfbar machen, in bestehende Abläufe einbetten und betreiben. Wer nur Workshops und Strategiepapiere liefert, ist eine Beratung — beides ist legitim, aber es ist nicht dasselbe.

Was kostet ein KI-Projekt?

Ein abgegrenzter Prototyp, um eine Annahme zu prüfen, liegt bei 10.000 bis 25.000 Euro. Eine erste produktive Ausbaustufe — etwa eine Dokumentenauswertung oder eine interne Wissenssuche, angebunden an eure Systeme — zwischen 25.000 und 60.000 Euro. Die Modellkosten selbst überraschen fast immer nach unten: oft 50 bis 500 Euro im Monat. Der Aufwand steckt in der Anbindung und der Fehlerbehandlung, nicht im Modell.

Wie steht es um DSGVO und Datenschutz?

Klärbar, aber vor dem ersten Prototyp — die Antwort bestimmt die Architektur. Wir arbeiten mit Auftragsverarbeitungsverträgen, europäischer Verarbeitung und vertraglich ausgeschlossener Trainingsnutzung. Wo Daten das Haus nicht verlassen dürfen, setzen wir offene Modelle auf eigener oder gemieteter Hardware ein — mit spürbaren Abstrichen bei der Qualität, die man kennen sollte, bevor man sich dafür entscheidet.

Brauchen wir eine KI-Strategie, bevor wir anfangen?

Nein, und der Versuch kostet meist ein halbes Jahr. Sinnvoller ist, eine Woche lang zu messen, welcher wiederkehrende Vorgang am meisten Zeit bindet, und genau den anzugehen. Aus zwei oder drei umgesetzten Projekten entsteht eine belastbare Strategie fast von selbst — aus einem Strategiepapier ohne Umsetzung entsteht keine.

Woran erkennt man eine KI-Agentur, die tatsächlich liefert?

Sie fragt nach eurer Datenlage, bevor sie über Modelle spricht. Sie sagt, wann KI nicht die richtige Antwort ist. Sie redet über Evaluation, Kostendeckel und den Fall, dass das Modell falsch liegt. Und sie betreibt selbst Software im Livebetrieb — wer nur baut und dann geht, trifft andere Architekturentscheidungen als jemand, der die Bereitschaft übernimmt.

Was, wenn das Modell falsch liegt?

Das ist die wichtigste Konstruktionsfrage, nicht ein Randfall. Wir bauen dreistufig: eindeutige Fälle laufen automatisch, unsichere landen in einer Prüfliste, die ein Mensch mit einem Klick entscheidet, und bei Ausfall oder unerwartetem Format fällt das System auf den bisherigen manuellen Weg zurück. Ein System mit 90 Prozent Trefferquote ist so sehr nützlich — ohne diese Stufen wäre es unbrauchbar.

Müssen wir aus Berlin sein?

Nein. Wir sitzen in Berlin-Prenzlauer Berg und arbeiten mit Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum, überwiegend remote. Für Berliner Kundschaft ist ein Termin vor Ort unkompliziert möglich, was bei Workshops und bei der ersten Bestandsaufnahme oft hilft — inhaltlich macht es keinen Unterschied.


KI-Vorhaben besprechen?

Kostenloses Erstgespräch — inklusive einer ehrlichen Einschätzung, ob KI für euren Fall das richtige Werkzeug ist.

Erstgespräch buchen

Verwandte Seiten

Organisation

KI-Transformation — Einführung, Teams, Veränderung

Mehr erfahren →

Technik

Python Agentur — der Stack hinter unseren KI-Systemen

Mehr erfahren →

Use Cases

AI-Anwendungen — Beispiele aus Projekten

Mehr erfahren →

Kostenlos

KI-Readiness-Check — wo steht euer Unternehmen?

Mehr erfahren →

Überblick

Software Agentur — individuelle Entwicklung

Mehr erfahren →

Referenzen

Portfolio — Projekte ansehen

Mehr erfahren →

Weiterführende Artikel

Automatisierung

KI-Automatisierung im Mittelstand: Wo sie sich rechnet

Artikel lesen →

Mittelstand

KI im Mittelstand einführen: Ein pragmatischer Leitfaden

Artikel lesen →

RAG

RAG-System aufbauen: Von der Dokumentensammlung zur Suche

Artikel lesen →

Agenten

MCP-Server bauen: Interne Systeme für KI öffnen

Artikel lesen →

Agenten

LangGraph in Produktion: Agenten, die nicht scheitern

Artikel lesen →

Datenschutz

KI und DSGVO: Was Unternehmen beachten müssen

Artikel lesen →

Fehler

Die 7 häufigsten Fehler bei der KI-Einführung

Artikel lesen →

Modelle

Claude API vs. OpenAI API: Ein ehrlicher Vergleich

Artikel lesen →

/ Hintergrund & Wissen

Was eine KI-Agentur von einer Unternehmensberatung unterscheidet

Der Markt für KI-Dienstleistungen ist gerade unübersichtlich, weil sehr verschiedene Angebote unter demselben Wort auftreten. Auf der einen Seite Beratungen, die Potenzialanalysen, Schulungen und Fahrpläne liefern. Auf der anderen Entwicklungsteams, die Systeme bauen und betreiben. Beides ist notwendig, aber beides löst unterschiedliche Probleme.

Wir kommen von der Softwareseite. Das heißt konkret: Wir liefern kein Strategiepapier, sondern ein System, das in eurer Umgebung läuft, an eure Datenquellen angeschlossen ist und einen Betriebsplan hat. Wenn ihr an einem Punkt seid, an dem zuerst Klarheit über Prioritäten nötig ist, sagen wir das — und machen eine kurze Analyse daraus, statt ein Umsetzungsprojekt zu verkaufen, das noch kein Ziel hat.

Warum KI-Projekte scheitern

Aus unseren Projekten und aus dem, was uns Unternehmen über gescheiterte Vorhaben berichten, wiederholen sich vier Muster:

  • Der Prototyp wurde nie zu einem Produkt. Es gab keine Fehlerbehandlung, keine Rechteprüfung, keinen Betriebsplan — und damit keinen Weg in den Alltag.
  • Die Datenlage war schlechter als angenommen. Das fällt in Woche zwei auf, wenn man früh an echten Daten testet, und in Monat fünf, wenn man es nicht tut.
  • Es gab keine Messung. Ohne Ist-Zustand vor dem Projekt ist der Erfolg danach Ansichtssache — und wird entsprechend bestritten.
  • Die Betroffenen kamen zu spät dazu. Sie kennen die Ausnahmen, die im Konzept fehlen, und sie entscheiden am Ende, ob das System benutzt wird.

Keines dieser Muster hat mit der Wahl des Modells zu tun. Das ist die gute Nachricht: Sie sind alle vermeidbar, und zwar mit Mitteln, die aus der normalen Softwareentwicklung längst bekannt sind.

KI-Projekte in Berlin

Berlin hat eine ungewöhnlich dichte Landschaft aus Forschungseinrichtungen, Mittelstand, Verwaltung und Startups — und wir haben in den letzten 25 Jahren in allen vier gearbeitet. Für das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, die Humboldt-Universität, soziale Träger wie GEBEWO, dazu unser eigenes SaaS-Produkt finban.io.

Der praktische Vorteil eines Anbieters vor Ort liegt weniger im Standort als in der ersten Projektphase: Eine Bestandsaufnahme, bei der man gemeinsam an einem Tisch sitzt und sich die tatsächlichen Abläufe zeigen lässt, bringt in zwei Stunden mehr als vier Videokonferenzen. Danach läuft die Zusammenarbeit ohnehin überwiegend remote.