Am Markt seit
2000 — 25+ Jahre
Projekte
100+ realisiert
Standort
Berlin, deutschlandweit tätig
Standard, Low-Code oder Individualsoftware?
| Kriterium | Standardsoftware | Low-Code | Individualsoftware |
|---|---|---|---|
| Startzeit | Tage bis Wochen | Wochen | 3–6 Monate |
| Anfangskosten | Niedrig | Niedrig | Hoch |
| Kosten bei Wachstum | Lizenz je Nutzer | Lizenz je Nutzer | Bleiben stabil |
| Passt zum Prozess | Ihr passt euch an | Teilweise | Vollständig |
| Komplexe Fachlogik | Nur was vorgesehen ist | Stößt an Grenzen | Beliebig |
| Anbindung an Altsysteme | Nur vorgesehene | Eingeschränkt | Beliebig |
| Datenhoheit | Beim Anbieter | Beim Anbieter | Bei euch |
| Ausstieg möglich | Export, oft lückenhaft | Neubau nötig | Code gehört euch |
Die Zeile, die am häufigsten unterschätzt wird, ist die zweite von oben: Lizenzkosten pro Nutzer sind bei fünfzig Personen unauffällig und bei fünfhundert ein erheblicher Posten — der genau dann steigt, wenn die Anwendung erfolgreich ist. Bei einer Eigenentwicklung bleiben die Kosten dagegen weitgehend unabhängig von der Nutzerzahl.
Was wir bauen
Webanwendungen
Fachanwendungen mit Datenmodell, Rollen und Rechten — dort, wo Excel und Standardprodukte nicht mehr tragen.
Kundenportale
Self-Service für eure Kundschaft: Belege, Status, Bestellungen — angebunden an euer ERP oder eure Warenwirtschaft.
Schnittstellen
Systeme verbinden, die nicht miteinander sprechen. ERP, Buchhaltung, Warenwirtschaft, Fremd-APIs.
KI-Integration
LLM-Anbindung, Dokumentenauswertung, interne Wissenssuche — eingebettet in eure bestehenden Abläufe.
SaaS & MVP
Produktentwicklung für Startups: schnell zu einem Stand, an dem sich Annahmen am Markt prüfen lassen.
Altsysteme übernehmen
Gewachsene Software weiterentwickeln, modernisieren und betreiben — auch wenn sie jemand anders gebaut hat.
Was individuelle Softwareentwicklung kostet
Analysephase — ab 5.000 €
Ein bis zwei Wochen: Anforderungen schärfen, Datenlage prüfen, Architekturskizze. Das Ergebnis gehört euch und ist auch für Angebote anderer nutzbar.
Erste Ausbaustufe — 40.000–90.000 €
Datenmodell, Anmeldung, Rechte, die wichtigsten Abläufe, eine Schnittstelle. Produktiv nutzbar, nicht fertig — das ist der Punkt.
Betrieb — 15–25 % p. a.
Hosting, Sicherheitsaktualisierungen, Wartung, kleine Anpassungen. Der Posten, der in den meisten Kalkulationen fehlt.
So läuft ein Projekt bei uns
Erstgespräch
kostenlos
Was soll erreicht werden — und ist Eigenentwicklung überhaupt der richtige Weg
Analyse
Woche 1–2
Anforderungen, Datenlage, Architektur, belastbare Aufwandsschätzung
Aufbau
Woche 2–4
Datenmodell, Projektstruktur, CI/CD, Testgerüst, Deployment
Entwicklung
Woche 4–16
Iterative Sprints, wöchentlicher Zwischenstand, offener Zugriff aufs Repository
Betrieb
danach
Launch, Monitoring, Weiterentwicklung — oder Übergabe an euer Team
Woran ihr eine passende Agentur erkennt
Sie stellt unbequeme Fragen
Wer ohne Rückfragen anbietet, hat entweder nicht gelesen oder kalkuliert Risiko in den Preis. Gute Anbieter fragen nach Datenqualität, Entscheidungswegen und dem, was schon einmal gescheitert ist.
Sie widerspricht
Wenn jemand einen eurer Punkte begründet in Frage stellt, ist das ein gutes Zeichen. Zustimmung zu allem bedeutet, dass die Diskussion später im Projekt stattfindet — dann aber teuer.
Ihr sprecht mit den Entwickelnden
Nicht nur mit Vertrieb und Projektleitung. Wer die Software baut, sollte vor Vertragsschluss im Raum gewesen sein.
Sie redet über danach
Betrieb, Wartung, Übergabe, Ausstieg. Ein Angebot, das am Launch endet, beschreibt nur die Hälfte der Kosten.
Häufige Fragen
Wann lohnt sich Individualsoftware gegenüber einer Standardlösung?
Wenn der Prozess, den die Software abbilden soll, ein Teil eures Wettbewerbsvorteils ist. Buchhaltung, Zeiterfassung und CRM sind bei den meisten Unternehmen austauschbar — dafür gibt es gute Standardprodukte, und Eigenentwicklung ist Verschwendung. Der Ablauf dagegen, mit dem ihr euch von Mitbewerbern unterscheidet, lässt sich selten in ein Standardprodukt pressen, ohne dass er dabei verwässert wird.
Was kostet individuelle Softwareentwicklung?
Eine erste produktive Ausbaustufe mit Datenmodell, Anmeldung, Rechten und einer Schnittstelle liegt typischerweise zwischen 40.000 und 90.000 Euro. Ein abgegrenzter Prototyp, um eine Annahme zu prüfen, ab etwa 15.000 Euro. Dazu kommen 15 bis 25 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr für Betrieb und Wartung — der Posten, der in Kalkulationen am häufigsten fehlt.
Wie lange dauert ein Softwareprojekt?
Bis zu einem produktiv nutzbaren Stand meist drei bis sechs Monate, wenn Anforderungen stehen und Entscheidungen zügig fallen. Danach folgt Weiterentwicklung im laufenden Betrieb. Projekte, die deutlich länger brauchen, scheitern fast nie an der Technik, sondern an ungeklärten fachlichen Fragen oder daran, dass niemand entscheiden darf.
Was unterscheidet euch von einer großen Agentur?
Bei uns arbeiten die Menschen im Projekt, die auch im Erstgespräch sitzen. Es gibt keine Ebene aus Projektleitung, die zwischen euch und der Entwicklung vermittelt, und keine Junior-Besetzung nach Vertragsabschluss. Der Nachteil: Wir können keine zwanzig Personen gleichzeitig stellen. Für Vorhaben, die das brauchen, sind wir die falsche Wahl und sagen das auch.
Was unterscheidet eine Softwareentwicklungsagentur von einem Systemhaus?
Ein Systemhaus betreibt und wartet vorwiegend eingekaufte Systeme: Netzwerk, Server, Lizenzen, Standardsoftware. Eine Softwareentwicklungsagentur schreibt Software, die es vorher nicht gab. Die Grenze verschwimmt, weil viele Systemhäuser auch entwickeln und viele Agenturen auch betreiben — die nützliche Frage im Auswahlgespräch lautet deshalb: Wer schreibt bei euch den Code, und wie viele Menschen im Haus tun das täglich?
Was ist mit Low-Code-Plattformen?
Für interne Werkzeuge mit überschaubarer Logik sind sie oft die schnellere und günstigere Antwort — wir raten regelmäßig dazu. Die Grenzen zeigen sich bei komplexer Fachlogik, bei Anbindungen an gewachsene Systeme und beim Kostenverlauf: Lizenzen pro Nutzer steigen genau dann, wenn die Anwendung erfolgreich ist. Und ein Wechsel weg von der Plattform bedeutet einen Neubau.
Gehört uns der Code?
Vollständig. Ihr bekommt das Repository mit kompletter Historie, die Deployment-Konfiguration, Dokumentation und ein Runbook für den Betrieb. Wir bauen keine technischen oder vertraglichen Abhängigkeiten ein, die einen Wechsel erschweren — wer bleiben soll, weil er nicht wegkann, bleibt aus dem falschen Grund.
Arbeitet ihr nur mit Kundschaft aus Berlin?
Nein. Wir sitzen in Berlin-Prenzlauer Berg und arbeiten mit Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum, überwiegend remote mit Terminen vor Ort, wenn das Projekt sie braucht. Berliner Kundschaft hat den Vorteil, dass ein Vor-Ort-Termin unkompliziert möglich ist — inhaltlich macht es keinen Unterschied.
Unsere Leistungsseiten im Überblick
Wir trennen bewusst zwischen der Frage, wen man beauftragt, und der Frage, wie entwickelt wird — je nachdem, wo ihr gerade steht, ist eine andere Seite die richtige.
Beauftragung
Python Agentur — Auswahl, Kosten, Leistungen, LLM- und Agenten-Projekte
Mehr erfahren →Umsetzung
Python Entwicklung — Entwickler, Arbeitsweise, Code-Qualität, Übergabe
Mehr erfahren →Beauftragung
Django Agentur — Django und Django CMS als Projekt vergeben
Mehr erfahren →Technik
Django Entwicklung — DRF, Django Ninja, Admin, Celery, Deployment
Mehr erfahren →Web
Website erstellen lassen — Next.js und Vercel statt Baukasten, mit eingebauter Messung
Mehr erfahren →Bestand
Website-Relaunch — TYPO3 oder WordPress ablösen, ohne Sichtbarkeit zu verlieren
Mehr erfahren →KI
KI-Agenten entwickeln — Abgegrenzte Aufgabe, eigene Werkzeuge, prüfbares Ergebnis
Mehr erfahren →CMS
Plone Agentur — Enterprise-CMS für Institute, Migration auf Plone 6
Mehr erfahren →Weitere Leistungsseiten
Produkt
SaaS & MVP Entwicklung
Mehr erfahren →Frontend
React Entwicklung
Mehr erfahren →Beratung
KI-Transformation — Strategie und Einführung
Mehr erfahren →Weiterführende Artikel
Vergabe
Lastenheft für Softwareprojekte: Was wirklich hineingehört
Artikel lesen →Kosten
Was kostet Softwareentwicklung? Preise und Projektbudgets
Artikel lesen →Portal
Kundenportal entwickeln: Leitfaden und Budgets
Artikel lesen →Legacy
Legacy-Software modernisieren statt ersetzen
Artikel lesen →Auswahl
Softwareagentur oder KI-Spezialist? Worauf es bei der Auswahl ankommt
Artikel lesen →Entscheidung
Python-Agentur oder Freelancer? Die Entscheidungshilfe
Artikel lesen →MVP
Was ist ein Minimum Viable Product?
Artikel lesen →Stack
6 Gründe für einen langweiligen Tech-Stack
Artikel lesen →/ Hintergrund & Wissen
Wann sich eine Agentur für Softwareentwicklung lohnt
Der häufigste Fehler bei der Entscheidung für Eigenentwicklung ist, sie als Aufwertung zu verstehen — als das, was man macht, wenn man es sich leisten kann. Tatsächlich ist sie ein Werkzeug mit einem engen sinnvollen Einsatzbereich: dort, wo ein Prozess Teil eures Wettbewerbsvorteils ist und ein Standardprodukt ihn verwässern würde.
Für alles andere gilt das Gegenteil. Buchhaltung, Zeiterfassung, Newsletter, CRM: Wer das selbst baut, bezahlt jahrelang für die Wartung von etwas, das er für einen Bruchteil hätte mieten können. Wir sagen das im Erstgespräch auch dann, wenn es gegen einen Auftrag spricht — schlecht begründete Projekte werden für beide Seiten unangenehm.
Warum Eigenentwicklungen teuer werden
In unserer Erfahrung liegt es fast nie an der Programmierung. Die Kostentreiber sind andere:
- Unklare Anforderungen: Wenn während der Umsetzung entschieden wird, wird zweimal gebaut.
- Datenqualität: Altdaten sind fast immer schlechter als angenommen. Bereinigung ist Projektarbeit, keine Fußnote.
- Schnittstellen zu Altsystemen: Ob der Anbieter kooperiert, entscheidet über Wochen oder Monate.
- Fehlende Entscheidungsbefugnis: Wenn niemand entscheiden darf, wartet die Entwicklung — und wird trotzdem bezahlt.
- Vergessener Betrieb: Hosting, Wartung und Weiterentwicklung sind keine Restposten, sondern ein Fünftel der Kosten pro Jahr.
Die ersten beiden Punkte lassen sich mit einer bezahlten Analysephase weitgehend entschärfen. Ein bis zwei Wochen vorab kosten weniger, als eine falsch verstandene Anforderung im vierten Monat.
Softwareentwicklung in Berlin
Wir sitzen seit dem Jahr 2000 in Berlin und haben in dieser Zeit für Kundschaft in der Stadt und bundesweit gearbeitet: für das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, die Humboldt-Universität, soziale Träger wie GEBEWO — und für unser eigenes SaaS-Produkt finban.io, das wir selbst entwickeln und betreiben.
Der praktische Unterschied liegt weniger im Standort als darin, dass wir Software nicht nur bauen, sondern auch selbst betreiben. Wer sein eigenes Produkt im Livebetrieb hat, trifft andere Architekturentscheidungen als jemand, der nach der Abnahme aus dem Projekt geht. Das merkt man an Kleinigkeiten: daran, wie viel Protokollierung eingebaut wird, wie Migrationen geplant sind und wie ehrlich Schätzungen ausfallen.