So sieht der Bericht aus
Beispielansicht für einen fiktiven Anbieter von Warenwirtschaftssystemen. Marken, Zahlen und Zitate sind erfunden und dienen nur der Veranschaulichung — echte Berichte enthalten eure Daten.
Messgröße
Anteil der Nennungen
Vergleich
Bis zu 5 Wettbewerber
Rhythmus
Monatlich
Was der Monitor liefert
Sichtbarkeit im Verlauf
Anteil der Antworten, in denen eure Marke genannt wird — über die Zeit, nicht als Momentaufnahme.
Wettbewerbsvergleich
Dieselbe Zahl für eure Mitbewerber. Eine Sichtbarkeit von 35 Prozent sagt nichts, solange nicht daneben steht, ob der Marktführer bei 45 oder bei 80 liegt.
Quellenanalyse
Auf welche Seiten sich die Antworten stützen. Oft sind es Verzeichnisse und Vergleichsportale, nicht die Herstellerseiten — das ist eine Handlungsanweisung.
Die Fragen selbst
Welche Formulierungen zu einer Nennung führen und welche nicht. Daraus ergibt sich, worüber ihr schreiben solltet.
Falschaussagen
Fälle, in denen ein System etwas Unzutreffendes über euch behauptet — meist zurückführbar auf eine veraltete Quelle, die sich korrigieren lässt.
Einordnung
Ein Gespräch zum Bericht. In diesem Feld ändern sich die Grundlagen monatlich; eine Zahl ohne Kommentar wäre gerade wenig wert.
Warum nicht einfach selbst ChatGPT fragen?
| Selbst nachfragen | Systematische Messung | |
|---|---|---|
| Stichprobe | Ein Abruf, ein Tag | Festes Fragenset, wiederholt |
| Schwankung | fällt nicht auf | wird herausgerechnet |
| Vergleich | Bauchgefühl | dieselbe Messung für Wettbewerber |
| Verlauf | keiner | Monat für Monat |
| Quellen | unsichtbar | nach Anteil aufgeschlüsselt |
| Aufwand | 10 Minuten, wiederholt sich nie | einmal einrichten, läuft |
Selbst nachzufragen ist ein guter erster Schritt und wir empfehlen ihn ausdrücklich — es kostet zehn Minuten und ist oft ernüchternd genug, um eine Diskussion zu starten. Was es nicht liefert, ist die Antwort auf die eigentliche Frage: Wird es besser oder schlechter?
Ablauf in der Pilotphase
Erstgespräch
kostenlos
Themenfeld, Wettbewerber und die Fragen, die eure Kundschaft tatsächlich stellt
Einrichtung
Woche 1
Fragenset festlegen, Wettbewerber definieren, erste Messung als Ausgangswert
Erster Bericht
Woche 2
Wo ihr steht, gegen wen, und die drei Maßnahmen mit dem größten Hebel
Laufend
monatlich
Messung, Bericht, Gespräch — und Anpassung des Fragensets, wenn sich euer Markt verschiebt
Was der Monitor nicht kann
Keine exakten Positionen
In einer erzeugten Antwort gibt es keine Plätze wie in einer Ergebnisliste. Wir berichten Anteile — in wie viel Prozent der Abrufe ihr genannt werdet. Wer eine Position in ChatGPT verspricht, verspricht etwas, das es nicht gibt.
Keine vollständige Abdeckung
Die Datenlage ist je nach System und Sprache unterschiedlich. Für den deutschsprachigen Raum ist Google die verlässlichste Quelle; die übrigen Systeme decken wir über Stichproben ab, nicht lückenlos.
Keine schnellen Effekte
Zwischen einer Änderung an euren Inhalten und einer messbaren Wirkung liegen Wochen bis Monate — bei Systemen, die auf Trainingsdaten zurückgreifen, unter Umständen länger. Wer Ergebnisse in vier Wochen braucht, ist hier falsch.
Kein Ersatz für Inhalte
Messen allein verändert nichts. Der Monitor sagt, wo ihr steht und woran es liegt — die Arbeit an Inhalten und Struktur bleibt Arbeit. Wir übernehmen sie auf Wunsch, aber sie fällt an.
Häufige Fragen
Was misst der GEO Monitor genau?
Für ein festgelegtes Set an Fragen aus eurem Themenfeld wird regelmäßig erhoben, ob eure Marke in den Antworten vorkommt, an welcher Stelle sie genannt wird, welche Wettbewerber im selben Atemzug auftauchen und auf welche Quellen sich die Antworten stützen. Daraus entsteht ein Verlauf statt einer Momentaufnahme.
Welche Systeme werden abgefragt?
Google AI Overviews sind für den deutschsprachigen Raum die verlässlichste Datenquelle und deshalb die Grundlage. ChatGPT, Perplexity und Claude ergänzen wir über wiederholte Stichproben. Wichtig zu wissen: Die Abdeckung ist je nach System und Sprache unterschiedlich gut — für Deutschland ist sie bei Google am dichtesten.
Wie genau sind die Zahlen?
Gröber als klassische Rankings, und das sagen wir vorher. KI-Antworten schwanken zwischen Abrufen, sind teilweise personalisiert und ändern sich mit jedem Modellstand. Wir messen deshalb wiederholt und berichten Anteile statt Einzelwerte: nicht „Platz drei“, sondern „in 34 Prozent der Abrufe genannt“. Wer Ihnen eine exakte Position in ChatGPT verspricht, verkauft etwas, das es nicht gibt.
Was kostet das?
Der Monitor ist derzeit in der Pilotphase. Wir vergeben eine begrenzte Zahl an Plätzen und legen die Konditionen im Gespräch fest — auch, weil wir noch lernen, welcher Umfang für welche Unternehmensgröße sinnvoll ist. Wer in der Pilotphase dabei ist, behält seine Konditionen.
Bekommen wir einen Zugang oder einen Bericht?
In der Pilotphase liefern wir einen monatlichen Bericht plus ein Gespräch dazu, weil die Einordnung derzeit mehr wert ist als ein Dashboard-Login. Ein Selbstbedienungszugang ist der nächste Schritt, sobald die Messmethodik stabil genug ist, dass sie ohne Kommentar auskommt.
Was, wenn wir gar nicht vorkommen?
Das ist der Normalfall bei den meisten mittelständischen Unternehmen — auch bei uns selbst, wie unsere eigene Messung zeigt. Genau deshalb ist die erste Zahl nützlich: Sie sagt, wo ihr steht, gegen wen ihr antretet und aus welchen Quellen sich die Antworten speisen, in denen andere genannt werden. Daraus wird eine Maßnahmenliste, nicht nur ein Bericht.
Platz in der Pilotphase anfragen
Wir vergeben eine begrenzte Zahl an Plätzen und legen die Konditionen im Gespräch fest. Im Erstgespräch sagen wir auch, wenn sich der Aufwand für euch nicht lohnt.
Erstgespräch buchenVerwandte Seiten
Leistung
AI-Sichtbarkeits-Monitoring — die Methode dahinter
Mehr erfahren →Einstieg
GEO-Audit — einmalige Bestandsaufnahme
Mehr erfahren →Überblick
Generative Engine Optimization
Mehr erfahren →Umsetzung
AI SEO — Content für KI-Suchmaschinen
Mehr erfahren →Betreuung
SEO-Agentur Berlin — laufende Arbeit
Mehr erfahren →Entwicklung
Software Agentur — wir bauen auch eure Werkzeuge
Mehr erfahren →/ Hintergrund & Wissen
Warum wir das Werkzeug überhaupt gebaut haben
Wir betreuen die Sichtbarkeit von Unternehmen und standen vor demselben Problem wie unsere Kundschaft: Für Google gibt es belastbare Zahlen, für KI-Antworten nicht. Auf die Frage „werden wir in ChatGPT genannt?“ gab es nur Anekdoten — jemand hatte einmal nachgefragt und sich etwas gemerkt.
Also haben wir angefangen zu messen, zuerst für uns selbst, dann für einzelne Kundenprojekte. Was als Nebenprodukt begann, ist inzwischen das Werkzeug, mit dem wir jede GEO-Diskussion beginnen — weil es den Unterschied macht zwischen einer Meinung und einer Zahl.
Die Pilotphase ist ehrlich gemeint: Wir wissen noch nicht, welcher Umfang für welche Unternehmensgröße sinnvoll ist, und wir lernen an jedem weiteren Themenfeld dazu. Wer jetzt einsteigt, bekommt dafür Einfluss darauf, was das Werkzeug als Nächstes können soll.
Für wen sich das lohnt — und für wen nicht
Sinnvoll ist die Messung, wenn eure Leistung erklärungsbedürftig ist und Menschen sich vor einer Anfrage informieren: Software, Beratung, Industriegüter, Gesundheit, Finanzdienstleistungen. Dort ersetzt eine KI-Antwort zunehmend die erste Recherche, und wer darin nicht vorkommt, steht nicht in der Auswahl.
Weniger sinnvoll ist sie bei Impulskäufen, lokalen Dienstleistungen mit Laufkundschaft und überall dort, wo die Kaufentscheidung ohne Recherche fällt. Auch bei sehr kleinen Nischen stößt die Messung an Grenzen: Wenn zu einem Thema kaum Anfragen existieren, gibt es auch kaum Antworten, die sich auswerten ließen.
Der ehrlichste Test ist der billigste: Stellt eurem bevorzugten KI-System fünf Fragen, die eure Kundschaft stellen würde. Werdet ihr genannt? Wenn nein, wisst ihr, dass es ein Thema gibt. Wenn ja, wisst ihr noch nicht, ob das stabil ist — und genau da beginnt die Messung.