Womit
Der Stapel, und warum er so aussieht
Jede Zeile hier ersetzt etwas, das sonst laufend Geld kostet: einen Server, der gepflegt werden will, ein CMS, das Updates verlangt, eine Datenbank, die jemand sichern muss.
Was passiert, wenn jemand eure Seite aufruft:
Der Unterschied
Eine Website, die sich selbst misst
Die meisten Websites wissen nichts über sich. Man erfährt einmal im Quartal aus einem PDF, wie es steht. Wir hängen die Messung direkt an die Seite: die Rankings kommen über die DataForSEO-Schnittstelle, die Besucherzahlen aus Plausible, die Erwähnungen in KI-Antworten aus unserem eigenen Monitor — alles in dieselbe Datenbank, neben ein Änderungsprotokoll.
Damit lässt sich die Frage beantworten, an der sonst alle scheitern: hat die Änderung von letzter Woche etwas gebracht? Wir betreiben das für diese Seite selbst — die Zahlen im nächsten Abschnitt stammen aus genau dieser Anbindung.
Rankings, wöchentlich
Jede Woche derselbe Wochentag, damit die Reihe vergleichbar bleibt. Position, Ziel-URL, Suchvolumen.
KI-Erwähnungen, monatlich
Wie oft ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews euch nennen — und wen stattdessen.
Besucher, täglich
Cookiefrei über Plausible, aggregiert in eure eigene Datenbank statt in ein fremdes Konto.
Änderungsprotokoll
Jede Maßnahme mit Datum und betroffenen Seiten. Ohne das ist jede Kurve unerklärlich.
Gemessen, nicht geschätzt
Wonach gesucht wird, wenn jemand eine Website braucht
Diese Begriffe geben Leute in Deutschland jeden Monat bei Google ein. Die Zahl rechts ist der Klickpreis — was Wettbewerber zahlen, um bei genau dieser Suche oben zu stehen. Er sagt mehr über den Wert einer Anfrage als das Volumen.
DataForSEO über die Google-Ads-Schnittstelle, Deutschland, Monatsdurchschnitt über zwölf Monate, Stand 10. September 2026.
Einordnung
Drei Wege, und wann welcher richtig ist
Wir sind nicht für jeden die richtige Wahl. Für eine Visitenkarte im Netz ist ein Baukasten vernünftig, und wir sagen das im Erstgespräch auch.
| Baukasten | Agentur mit CMS | Modernes Setup | |
|---|---|---|---|
| Erste Fassung steht | Tage | Wochen | Wochen |
| Ladezeit | mäßig, viel Fremdcode | hängt am CMS | am Netzrand vorgerendert |
| Update-Pflege | gibt es nicht | monatlich, mit Risiko | abhängigkeitsarm |
| Eigene Logik möglich | kaum | als Plugin | unbegrenzt |
| Redaktion | eingebaut | eingebaut | Headless-CMS, wenn nötig |
| Für KI-Antworten lesbar | zufällig | zufällig | gebaut dafür |
| Wem die Seite gehört | dem Anbieter | euch, mit CMS-Bindung | euch, im eigenen Konto |
| Sinnvoll ab | Visitenkarte | viel Redaktion | die Seite soll arbeiten |
AI-ready
Gebaut, damit eine KI euch zitieren kann
Ein wachsender Teil der Antworten entsteht heute in ChatGPT, Perplexity oder in Googles AI Overviews. Wer dort nicht vorkommt, existiert für diese Nutzer nicht — und ob man vorkommt, hängt daran, ob die Seite maschinenlesbar antwortet.
llms.txt und llms-full.txt
Eine Kurzfassung eurer Seite in der Form, die Sprachmodelle zuerst lesen. Erzeugt aus den echten Inhalten, nicht von Hand gepflegt.
Strukturierte Daten
Organisation, Leistungen, Fragen und Antworten als Schema.org — damit Maschinen nicht raten müssen, was auf der Seite steht.
Zitierfähige Absätze
Fragen als Überschrift, Antwort direkt darunter, ohne Vorrede. Genau die Form, die ein Modell übernehmen kann.
Serverseitig gerendert
Der Inhalt steht im HTML, nicht erst nach dem JavaScript. Viele Crawler von KI-Anbietern führen kein JavaScript aus.
Geld
Was das kostet
Keine Preisliste, weil ein Preis auf einer Seite eine Zusage ist und wir euer Vorhaben noch nicht kennen. Aber ein Rahmen, damit ihr wisst, ob sich das Gespräch lohnt:
Unternehmenswebsite
niedrig fünfstellig
Fünf bis fünfzehn Seiten, Gestaltung, Texte in eurer Hand, Messung eingebaut.
Mit Redaktion
mittel fünfstellig
Dazu ein Headless-CMS, Rollen, Vorschau, mehrsprachig wenn nötig.
Mit eigener Logik
ab mittel fünfstellig
Anmeldung, Portal, Schnittstellen, Auswertungen — ab hier ist es Software.
Der laufende Betrieb liegt bei Vercel und Convex für die meisten Seiten im zweistelligen Bereich pro Monat — es gibt keinen Server, den jemand pflegen muss.
Häufige Fragen
Was vorher gefragt wird
Was kostet eine Website bei euch?
Eine überschaubare Unternehmenswebsite liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich, eine Seite mit eigener Logik, Anmeldung oder Schnittstellen darüber. Wir arbeiten mit Tagessätzen im mittleren dreistelligen Bereich. Unter etwa zehntausend Euro lohnt sich unsere Arbeitsweise für euch nicht — dann zahlt ihr Analyse und Dokumentation mit, die bei einer kleinen Seite keinen Gegenwert haben.
Warum kein WordPress?
Weil der Preis später anfällt. WordPress ist schnell aufgesetzt und danach ein Dauerauftrag: Kern, Theme und ein Dutzend Plugins wollen gepflegt werden, jedes Update kann etwas kaputtmachen, und die Angriffsfläche wächst mit jeder Erweiterung. Wenn ihr eine bestehende WordPress- oder TYPO3-Seite habt, lösen wir sie ab — das ist ein eigener Weg, den wir auf der Relaunch-Seite beschreiben.
Können wir die Inhalte selbst pflegen?
Ja. Wenn regelmäßig redigiert wird, hängen wir ein Headless-CMS an — die Redaktion arbeitet dort, die Seite bleibt technisch unabhängig davon. Wenn sich Inhalte selten ändern, ist ein CMS unnötiger Ballast, und wir sagen das auch.
Wie lange dauert das?
Von der ersten Skizze bis zur Veröffentlichung typischerweise sechs bis zehn Wochen, abhängig davon, wie schnell Inhalte und Freigaben kommen. Der Engpass ist fast nie die Technik — er sind die Texte.
Gehört uns die Seite hinterher?
Ja, vollständig: Quellcode, Konten, Domain. Vercel, Railway und Convex laufen auf euren eigenen Konten, wir bekommen Zugriff, nicht Besitz. Ihr könnt uns jederzeit wechseln, ohne dass etwas umgebaut werden muss.
Macht ihr auch Onlineshops?
Nein. Shops haben eigene Anforderungen — Zahlung, Versand, Retouren, Warenwirtschaft — und dafür gibt es bessere Spezialisten als uns. Wir sagen das lieber vorher als nach der Hälfte.