Standort
Berlin-Prenzlauer Berg
In Berlin seit
2000
Python im Einsatz
10+ Jahre
Welcher Python-Anbieter in Berlin zu welchem Vorhaben passt
| Freelancer | Spezialisierte Python-Agentur | Digitalagentur mit Python-Team | |
|---|---|---|---|
| Passt, wenn | Die Aufgabe klar umrissen ist und ihr die Architektur selbst verantwortet | Ein System über Jahre gebaut und betrieben werden soll | Python ein Teil eines größeren Marken- oder Webprojekts ist |
| Verantwortung | Für die eigene Aufgabe | Für das Gesamtsystem | Für das Gesamtprojekt, Technik oft nachgeordnet |
| Bei Ausfall | Projekt steht | Vertretung im Team | Vertretung im Team |
| Tiefe im Stack | Hängt an der Person | Hoch — Python ist der Kern | Unterschiedlich |
| Betrieb nach dem Start | Selten | Üblich | Je nach Agentur |
Wir gehören in die mittlere Spalte — und sagen im Erstgespräch auch, wenn eine der beiden anderen für euer Vorhaben die bessere Wahl ist. Ausführlicher steht das in unserem Artikel Python-Agentur oder Freelancer?
Was wir in Berlin mit Python bauen
Fachanwendungen
Portale und interne Werkzeuge mit Datenmodell, Rollen und Schnittstellen — meist auf Django.
Datenstrecken
Importe, Abgleiche und Auswertungen, die bisher jemand von Hand in Tabellen erledigt.
Automatisierung
Wiederkehrende Abläufe zwischen bestehenden Systemen, überwacht und mit sauberer Fehlerbehandlung.
KI-Funktionen
Suche über eigene Dokumente, Auswertung von Eingängen, Assistenten mit Zugriff auf eure Systeme.
Redaktionssysteme
Websites und Intranets auf Python-Basis — mit Django CMS, Wagtail oder Plone.
Übernahme und Betrieb
Bestehende Python-Systeme einlesen, absichern, aktuell halten und weiterentwickeln.
Für wen wir in Berlin und Brandenburg gearbeitet haben
Forschung
Webprojekte für die Humboldt-Universität zu Berlin und der Website-Relaunch für das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
Soziale Träger
Intranet und Business-Chat für GEBEWO — ein System, das im Arbeitsalltag eines sozialen Trägers bestehen muss.
Kultur und Verbände
Der Website-Relaunch für das Internationale Literaturfestival Berlin und das Fluglärm-Portal des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft.
Eigenes Produkt
finban.io, eine Liquiditätsplanung als SaaS, entwickeln und betreiben wir selbst. Was wir empfehlen, haben wir im eigenen Betrieb erprobt.
Zu den Projekten: Humboldt-Universität, PIK Potsdam, GEBEWO, Literaturfestival Berlin, Fluglärm-Portal des BDL, finban.io. Alle weiteren stehen im Portfolio.
Python-Vorhaben in Berlin, bei dem noch offen ist, wer es bauen soll? Wir sagen im Erstgespräch auch, wenn ein Freelancer reicht.Marcus Smolarek · dreißig Minuten · kostenlos
Drei Fragen für das Erstgespräch mit jeder Agentur
Wer schreibt den Code?
Lasst euch die Personen nennen, die am Projekt arbeiten werden — und fragt, ob sie beim nächsten Termin dabei sind.
Was betreibt ihr selbst?
Wer Software nach der Abnahme weiter betreut, baut sie anders als jemand, der danach aus dem Projekt geht.
Was bekommen wir am Ende?
Repository, Dokumentation, Zugänge und Deployment sollten euch gehören — fragt nach, bevor der Vertrag steht.
Fragen zur Python-Entwicklung in Berlin
Was unterscheidet eine Python-Agentur von einer Digitalagentur mit Python-Team?
Die Tiefe im Stack und der Blick auf den Betrieb. Eine Digitalagentur deckt Design, Kampagnen und mehrere Technologien ab; Python ist dort eine Option unter vielen. Bei einer spezialisierten Agentur ist Python der Kern — einschließlich der Themen, die erst im laufenden Betrieb auffallen: Abhängigkeiten aktuell halten, Hintergrundjobs überwachen, Datenmigrationen ohne Stillstand. Für eine Kampagnenseite ist das unerheblich, für eine Fachanwendung entscheidend.
Kommt ihr für einen Workshop zu uns ins Büro?
Ja, innerhalb Berlins und im Umland ohne großen Aufwand. Sinnvoll ist das vor allem am Anfang: wenn es darum geht, welche Daten wo liegen, wer sie pflegt und welcher Vorgang am meisten Zeit bindet. Diese Fragen lassen sich an einem Tisch mit den Beteiligten deutlich schneller klären als in einer Reihe von Videokonferenzen.
Bei uns laufen Python-Skripte, die eine Fachabteilung geschrieben hat. Könnt ihr daraus ein System machen?
Das ist ein typischer Ausgangspunkt. Solche Skripte enthalten meist wertvolles Fachwissen, aber keine Fehlerbehandlung, keine Tests und keinen geregelten Betrieb — sie laufen auf einem bestimmten Rechner, gestartet von einer bestimmten Person. Wir erhalten die Fachlogik, ziehen Tests ein, legen die Daten in eine Datenbank und sorgen dafür, dass der Ablauf überwacht läuft und bei einem Fehler jemand Bescheid bekommt.
Arbeitet ihr für Forschungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber?
Ja. Zu unseren Auftraggebern gehören die Humboldt-Universität zu Berlin, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Landesbildungsserver Baden-Württemberg. Diese Projekte laufen über viele Jahre, mit wechselnden Ansprechpersonen und hohen Anforderungen an Dokumentation — das prägt, wie wir Code schreiben und übergeben.
Wer ist bei euch unser Ansprechpartner?
Im Erstgespräch und im Projekt sprecht ihr mit jemandem, der selbst entwickelt — nicht mit einem Vertrieb, der Anforderungen weiterreicht. Das verkürzt die Wege: Rückfragen zur Machbarkeit werden im Gespräch beantwortet, nicht in der Woche darauf.
Lohnt sich eine Berliner Agentur, wenn wir nicht in Berlin sitzen?
Der Standort ist dann kein Argument mehr, die Erfahrung schon. Wir arbeiten mit Auftraggebern im gesamten deutschsprachigen Raum überwiegend remote. Den Auftakt, den wir in Berlin an einem Tisch machen, ersetzen wir durch eine längere gemeinsame Sitzung am Bildschirm.
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Vom Skript zum betriebenen System
Viele Python-Projekte beginnen nicht mit einem Lastenheft, sondern mit einem Skript. Jemand in der Fachabteilung hat einen Abgleich automatisiert, eine Auswertung gebaut oder einen Import geschrieben — und plötzlich hängt ein Vorgang daran, auf den sich die Organisation verlässt. Solange die Person da ist und der Rechner läuft, funktioniert das.
Der Schritt zu einem System, das im Betrieb besteht, ist weniger spektakulär, als er klingt, und er besteht aus immer denselben Teilen:
- Die Fachlogik bekommt Tests, damit Änderungen nichts stillschweigend kaputt machen.
- Die Daten ziehen aus Dateien in eine Datenbank um, mit Sicherung und Historie.
- Der Ablauf läuft geplant auf einem Server, nicht von Hand auf einem Laptop.
- Fehler werden gemeldet, statt unbemerkt zu bleiben.
- Es gibt eine Oberfläche, über die Fachleute das Ergebnis prüfen und korrigieren können.
Das Fachwissen, das im ursprünglichen Skript steckt, bleibt dabei erhalten. Es wird nicht ersetzt, sondern in eine Form gebracht, in der es nicht mehr an einer Person hängt.
Was die Arbeit für Forschung und öffentliche Einrichtungen prägt
Ein großer Teil unserer Python-Projekte ist für Einrichtungen entstanden, in denen Systeme deutlich länger leben als die Zuständigkeiten dafür: Universitäten, Forschungsinstitute, Verbände. Dort wechseln Ansprechpersonen, Projektmittel enden, und trotzdem muss die Anwendung weiterlaufen.
Daraus folgt eine Arbeitsweise, die wir auch in Unternehmensprojekten beibehalten: lieber eine etablierte Bibliothek als die neueste, Dokumentation als Teil der Lieferung, und ein Deployment, das jemand anderes nachvollziehen kann. Das ist selten das, was in einer Präsentation beeindruckt — aber das, was fünf Jahre später den Unterschied macht.
Wann ein Termin vor Ort sich lohnt
Für die laufende Entwicklung spielt der Standort keine Rolle; die Arbeit läuft über Repository, Reviews und einen regelmäßigen Zwischenstand. Am Anfang ist es anders. Wer verstehen will, welcher Vorgang wirklich Zeit kostet, muss ihn sich zeigen lassen — von den Menschen, die ihn täglich ausführen, an ihrem Arbeitsplatz, mit ihren Daten.
Für Auftraggeber in Berlin und im Umland ist das ein kurzer Weg. Wir nutzen ihn für den Auftakt und für die wenigen Momente im Projekt, in denen eine Entscheidung mehrere Beteiligte an einem Tisch braucht.